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Kaltkathodenlampe Longlife  210mm x 2,6mm (L x Ø) weiss

Kaltkathodenlampe Longlife 210mm x 2,6mm (L x Ø) weiss

Ab 27,37 EUR

inkl. 19 % MWSt exkl.

Handhabungshinweise zu unseren Vorschaltgeräten

HandlingWir bitten Sie, die folgenden Hinweise unbedingt zu beachten um einen sicheren und zuverlässigen Betrieb unserer elektronischen Vorschaltgeräte (kurz: EVG) sicher zu stellen.

  1. Kaltkathodenlampen (kurz: CCFL) und elektrodenlose Fluoreszenslampen (kurz: EFL) benötigen ein Vorschaltgerät, das gerne auch als Inverter, Treiber, Wandler oder abgekürzt als EVG bezeichnet wird. Das EVG muss in Abhängigkeit von der Länge der Kaltkathodenlampe oder einer elektrodenlosen Fluoreszenslampe eine passende Zündspannung erzeugen können, die zur Ausbildung der leuchtenden Plasmasäule im Inneren der CCFL oder EFL führt. Nach erfolgreicher Zündung fällt die Spannung auf den Wert der sogenannten Brennspannung ab, die ebenfalls hauptsächlich von der Länge der CCFL, bzw. EFL abhängt.
  2. Die Zündspannung liegt in der Regel 2-3 mal über der Brennspannung. Bei einer CCFL mit der Länge von 300 mm und dem Durchmesser von 4,1 mm liegt die Brennspannung z. B. bei 600 Volt.
  3. Die Betriebsspannung eines EVG von z. B. 12 Volt DC sollte eingehalten und um nicht mehr als 10% unter- oder überschritten werden. Fehlfunktion oder bei Überspannung sogar Überhitzung könnte bei Nichtbeachtung die Folge sein.
  4. Der Betrieb einer CCFL oder EFL mit der sinusförmigen Wechselspannung der EVG von ca. 40 - 100 kHz ist optimal für die Lichtausbeute und Lebensdauer. Andere Wellenformen (z. B. Rechteck, Dreieck) führen zur einer Verkürzung der Lebensdauer.
  5. AchtungEVG nie ohne Last betreiben, da sonst die Gefahr der Ausbildung eines Lichtbogens zwischen den Ausgangskontakten des EVG besteht – mit den entsprechenden Folgen! Bei einem EVG mit zwei oder mehreren CCFL-Ausgängen müssen ebenfalls alle Ausgänge belastet werden.
  6. EVG mit mehreren Ausgängen möglichst symmetrisch belasten, d.h. mit Lampen gleicher Länge und gleichem Durchmesser.
  7. Bei den Verbindungsleitungen zwischen Lampen und EVG empfehlen wir hoch- und wechselspannungsfeste Kabel zu verwenden, z.B. solche mit Silikonisolierung.
  8. Die Leitungen vom EVG-Ausgang zur Lampe nie bündeln, da sonst ein Spannungs- und Leistungsabfall aufgrund kapazitiver Ankopplung entsteht. Ebenso dürfen die Leitungen verschiedener EVG nicht gebündelt werden. Empfohlener minimaler Leitungsabstand: 10 mm.
  9. Die Leiterlänge vom EVG-Ausgang zur Lampe sollte 1 m nicht überschreiten. Um Leistungsverluste zu vermeiden besser darunter bleiben. Leitungen deshalb auf optimale Länge kürzen, Kreuzungen, Schlaufen und Spulenbildung vermeiden.
  10. Unvergossene EVG sind grundsätzlich nur für Indoor-Anwendungen bei Zimmertemperatur geeignet. Sie dürfen nicht hoher Luftfeuchtigkeit oder korrosiven Umgebungen (sauer, basisch, salzig) ausgesetzt werden. Auch darf sich kein Staub, Schmutz oder Tau auf dem EVG absetzen können.
  11. AchtungAusgangsseitig spannungsführende Stellen des EVG unbedingt vom Körper fernhalten. Es besteht Verbrennungsgefahr durch den sich bildenden Entladungsbogen!
  12. In einer Umgebung, die auf EM-Störstrahlung empfindlich reagiert (z. B. im Bereich der Medizintechnik), sollten die EVG und evtl. auch Zuleitungen durch ein EM-Strahlung abschirmendes Gehäuse verkleidet werden. Ausgenommen davon sind unsere EM-störstrahlungsarmen Piezoinverter.
  13. Auf die Kurzschlussproblematik, z. B. bei Durchführungen in einem Metallgehäuse, achten. Die hohe Wechselspannung sucht sich mit Sicherheit den kürzesten Entladungsweg!
  14. Die EVG können sich je nach Last bis auf 50°C aufheizen. Bei temperaturempfindlichen Anwendungen auf eine geeignete Wärmeabfuhr achten.
  15. Unsere unvergossenen EVG sind nicht für den Betrieb in einer strahlenden Umgebung: Alpha-, Beta-, Gamma- oder auch starke UV-C Strahlung, ausgelegt.
© 5.2010 backlight4you

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